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CO2-Fußabdruck Als CO2-Fußabdruck wird die detaillierte Erfassung relevanter Emissionsquellen (Energie, Mobilität, Rohstoffeinsatz etc.) von Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen bezeichnet. Ziel des CO2-Fußabdrucks ist es, einen IST-Zustand des Emissionsausstoßes abzubilden und Ansatzpunkte zur Emissionsreduktion darzustellen.

Jede Aktivität, die wir Tag für Tag wie selbstverständlich ausführen, beeinflusst den individuellen CO2-Fußabdruck. So beläuft sich der jährliche CO2-Fußabdruck eines deutschen Bürgers durchschnittlich auf circa 11 Tonnen CO2. Jeder gefahrene Kilometer, jede Herstellung und jeder Gebrauch von Lebensmitteln und anderen Produkten verursacht Emissionen. Jedes Mal, wenn wir das Licht einschalten, entsteht durch die Stromnutzung Kohlendioxid. Eine herkömmliche Glühbirne erzeugt im Übrigen pro Jahr 65 Kilogramm mehr CO2 als eine Energiesparlampe (Quelle: Bündnis 90 / Die Grünen). Ein CO2-Fußabdruck schafft Bewusstsein und gilt als Wegweiser für ein emissionsärmeres Wirtschaften und Leben.

Für die Berechnung des produktspezifischen CO2-Fußabdrucks (Emissionsbilanz) wird die Summe aller anfallenden CO2-Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette ermittelt:
Von Rohstoffen, Produktion und Transport über Handel und Nutzung bis hin zu Recycling und Entsorgung. Durch Emissionseinsparungen im Herstellungsprozess kann der CO2-Fußabdruck verringert werden. Ein großer Anteil an den Emissionen entsteht oft in der Gebrauchsphase und kann durch eine Verhaltensänderung des Konsumenten positiv beeinflusst werden.